FAQs
- Q?Wie lange ist die Garantiezeit für die Anlage?
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A.
Grundsätzlich gewähren wir Ihnen die gesetzlich vorgeschriebenen Gewährleistungszeiten von 24 Monaten auf die verwendeten Materialen, sowie 12 Monate auf drehende, bewegliche oder feuerführende Teile. Darüber hinaus haben unser e Kunden die Möglichkeit mittels eines zeitlich variablen Wartungsvertrages zusätzliche Garantieansprüche zu erwerben.
- Q?Wieviele Betriebsstunden haben die Anlagen erreicht, bevor der Motor getauscht werden musste?
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A.
Ein bisheriger Motoraustausch der aktuellen Anlagen hat bislang nicht stattgefunden. Aufgrund des verwendeten großvolumigen Motors mit etwa 22 Liter Hubraum ohne verschleißanfällige Komponenten w ie einem Turbolader oder ähnlichem, gehen wir von einer Betriebserwartung von 40.000 bis 60.000 Betriebsstunden aus.
- Q?Wieviel Betriebsstunden beträgt die Lebensdauer einer Ihrer Anlagen?
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A.
Wie auch aus dem KFZ-Bereich bekannt, können bestimmte Bauteile auch unterschiedliche Lebens- bzw. Betriebserwartungen haben. Da wir hier eher von Betriebsstunden als von Jahren ausgehen und diese Dauer ents cheidend von der jeweiligen Pflege und Wartung des Betreibers abhängt, gehen wir derzeit von jährlichen 8.300 Mindestbetriebsstunden aus. Die kann jedoch je nach Einsatzwunsch variieren. Bei Berücksichtigung aller vom Hersteller genannten V orgaben und Pflegehinweisen, steht aus unserer Sicht einem mehrere jahrzehntelanger Betrieb nichts im Weg.
- Q?Gibt es Fördermöglichkeiten?
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A.
Ja, Förderungen für ein Holzgassystem zur Strom- und Wärmeerzeugung können über unterschiedliche Wege beantragt werden:
- Staatliche Förderungen durch das Energieeinspeisegesetz (EEG)
- Hausbankförderungen in Zusammenarbeit mit Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW-Bank) durch zinsgünstige Darlehen
- Individuelle Fördermöglichkeiten oder Zuschüsse stellen auch einzelne Bundesländer durch unterschiedliche Programme bereit.
- Weiterhin kann auch auf spezielle Förderprogramme zurückgegriffen werden die etwa besondere Pilotanlagen unterstützen etc.
Gerne stehen wir Ihnen hier beratend zur Seite.
- Q?Welches Holz ist am besten geeignet?
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A.
Am besten geeignet ist frisch geschlagenes und technisch getrocknetes Buchenholz.
Jedoch zeigt sich auch beim Betrieb mit Weichholz aufgrund des hohen Harzanteil nur eine minimale Leistungsminderung.
Entscheidend für die Wahl der Holzsorte sollte daher immer auch die lokale Verfügbarkeit sein. - Q?Was muss vor dem Kauf eines Holzgassystems beachtet werden?
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A.
Grundsätzlich entscheiden in erster Linie die lokalen Bedingungen. Jedem Interessenten ist daher nahe gelegt, die Effektivität eines Einsatzes der Holzgassysteme zu prüfen und sicherzustellen. Als weitere Eckpunkte sollten sich daher nachfolgende Fragen gestellt werden:
- Ist die Versorgung des System mit ausreichend Brennstoff sichergestellt?
- Ist ein geeigneter Stromeinspeisepunkt (Trafo) vorhanden?
- Gelten für den Standort besondere Vorschriften (Wasserschutzgebiet, etc.)?
- Vor der Unterzeichnung des Kaufvertrages muss die Finanzierung der Anlage und Ihrer Komponenten sichergestellt sein.
Auch wenn der letzte Punkt selbstredend zu sein scheint, so erleben wir es nicht selten, dass genau mit diesem doch so wichtigen Punkt recht handzahm umgegangen wird.
- Q?Welche Voraussetzungen müssen für eine sinnvolle Holzgasnutzung vorliegen?
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A.
Der wichtigste Punkt ist ein schlüssiges Gesamtkonzept, dass auch die Wärmeproduktion der Anlage mit einbezieht. Dabei sollte die Wärme ganzjährig genutzt werden können, um eine Steigerung der Rentabilität zu erreichen. Selbstverständlich gibt es noch viele weitere Punkte die beachtet werden sollten, siehe auch Frage 3
- Q?Was ist der Vorteil des Kuntschar-Holzgassystem?
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A.
Bei dem Kuntschar-System werden im Vergaser Temperaturen von rund 1200 °C erzeugt. Diese Temperature sorgt für die Aufspaltung der höheren Kohlenwasserstoffe, also die Teere. Das Kuntschar-System zerlegt sie in ihre Grundbestandteile Kohlenstoff und Wasserstoff. Deshalb produziert der Vergaser einen nur noch als gering zu bezeichnenden Teeranteil. Das in der Kuntschar-Anlage integrierte trockene Heißgasfiltersystem erzeugt somit auf direktem Weg ein motortaugliches Holzgas. Als Reststoff tritt nur eine durch positive Gutachten bestätigte mineralische Asche auf.
- Q?Warum wird der von Ihnen eingesetzte Verbrennungsmotor nicht mit einem Turbolader aufgeladen?
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A.
Bei einem Turbolader handelt es sich um ein verschleißanfälliges Bauteil. Deshalb setzt Kuntschar einen großen Saugmotor ein. Die Belastung des Motors bleibt gering und hat dadurch eine höhere Lebensdauer.
