Was ist eigentlich „Nachhaltigkeit“?

Ein Wort, das sich gut anhört. Ein Wort, das Männer und Frauen gern in den Mund nehmen, um sich modern zu zeigen? Ein Wort, das in Verkaufsgesprächen „gut rüber-kommt“? Ein Wort, das guten Willen und die Absicht andeutet, auf eine gemeinsame Zukunft hinzuarbeiten? Jedenfalls ist es ein Wort mit vielen Einsatzmöglichkeiten. Auffällig hingegen ist eine geringe praktische Umsetzung. Es ist wie mit den guten Vorsätzen: Sie verstauben in den Erinnerungen gut gemeinter Ansätze.

Nachhaltigkeit im Duden:

In der Online-Ausgabe des Dudens, dieses genialen Werkes deutscher Sprache, lesen wir, dass Nachhaltigkeit eine Frau ist: „die Nachhaltigkeit“. Wortart: Substantiv. Wer gern Dinge aus dem Zusammenhang reißt bzw. dieses Wort trennen möchte, der tut es richtigerweise so: Nach – hal – tig – keit. So viel zu den grundlegenden Dingen dieses Begriffes.

In der Folge wird dieses Wort in seiner Bedeutung erklärt. Diese Erklärung gliedert sich in drei Teile (Quelle: Bibliographisches Institut GmbH [Hrsg.]: Artikel „Nachhaltigkeit“. In: Duden online. Abrufbar unter http://www.duden.de/rechtschreibung/Nachhaltigkeit).

  • 1. Lange Zeit anhaltende Wirkung
  • 2. A: (Forstwirtschaft) forstwirtschaftliches Prinzip, nach dem nicht mehr Holz gefällt werden darf, als jeweils nachwachsen kann.
  • B: (Ökologie) Prinzip, nach dem nicht mehr verbraucht werden darf, als jeweils nachwachsen, sich regenerieren, künftig wieder bereitgestellt werden kann.“

Die Bereiche „Aussprache und Grammatik“ überspringend, geht es zum wesentlich spannenderen Bereich der „typischen Verbindungen“. Hier wird das Wort mit anderen „Adjektiven“ in Verbindung gebracht. Nämlich: „sozial“, „gewiss“, „wirtschaftlich“ und „ökonomisch“. Verwunderung gibt es über die Verbindung zu „gewiss“. Da die Erklärung nur einen Klick weit entfernt ist, folgt der schnelle Klick auf den Begriff, und der Duden erhellt uns. Die Bedeutung von „gewiss“ ist (Quelle: siehe oben, Artikel „gewiss“, abruf-bar unter http://www.duden.de/rechtschreibung/gewiss_bestimmt_gegenstaendlich):

  • 1. A: nicht genau bestimmbar; nicht näher bezeichnet [aber doch dem andern bekannt]
  • B: kein sehr großes Ausmaß o. Ä. habend, aber doch ein Mindestmaß einhaltend
  • 2. ohne Zweifel bestehend, eintretend“

Nachhaltig zu leben, ist offensichtlich nichts für nebenher. Wer es ernst meint, hat eine echte Aufgabe zu bewältigen. Die ersten Erklärungen sind ganz bestimmt die besten. Wenn wir nicht mehr Rohstoffe verbrauchen, als nachwachsen und sich regenerieren kann, sind wir im Bezug auf unsere Energie-Fragen auf einem guten Weg. Kuntschar-Holzgaskraftwerke sind Teil einer solchen Nachhaltigkeitskette. Wir sagen es jedem, der es hören will oder auch nicht: „Unsere Holzgas-Anlagen sind dort am besten platziert, wo das Verhältnis zu Verfügbarkeit und Verbrauch gewahrt ist.“ Das Wort „Nachhaltigkeit“ ist für Kuntschar Energieerzeugung Teil des Konzeptes zur Erzeugung von Energie – für nachfolgende Generationen.

Autor: Frank Facius
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