Deutschland hat ein Energieproblem

Eine von „Prognos AG“ Anfang November herausgegebene Studie ist denkbar negativ ausgefallen. Sie befasst sich mit der Stromversorgung Deutschlands im Rahmen und Verlauf der Energiewende. Die Abschaltung thermischer Kraftwerke wird sich, laut der Studie, spürbar auswirken.

Prognosen in der Energiewende, die man nicht lesen will

Studien und Prognosen sind Prophezeiungen ähnlich – im Zusammenhang mit der Energiewende, wie Zündstoff. Sie behaupten zu wissen und orakeln voraus, was einmal sein wird. Wie treffsicher diese Aussagen sind, kann allein die Zeit mit letzter Sicherheit beantworten. Zahlen, Daten und Fakten sammeln, um daraus Schlüsse über die nahe und ferne Zukunft ziehen, ist eine beliebte Methode, um vermeintliche Kompetenz zu präsentieren. Ungeachtet dieser Möglichkeiten: Was wäre, wenn diese Prognose der „Prognos“ recht hätte?

Beauftragt vom Verein der Kohlenimporteure e.  V. hat das Unternehmen „Prognos“ sich daran gemacht zu tun, was es am besten kann: Prognosen erstellen. Demnach ist die Energiewende nur mit thermischen Kraftwerken zu schaffen – eine starke Behauptung mit Beigeschmack und dem Eindruck von Lobbyismus auf der Zunge. Aber halt: Erst mal lesen, was Prognos herausgefunden hat.

Aussagen der Studie

  • Bis 2020 fehlen etwa 9 % an gesicherter Erzeugungsleistung –  die Versorgungssicherheit bekommt ein Leck.
  • Im Jahr 2020 werden thermische Kraftwerke fast drei Viertel der sogenannten gesicherten Leistung von 59 GW abdecken müssen.
  • Mit 46 GW stellen diese Kraftwerke auch 2050 weit über die Hälfte der gesicherten Leistung.
  • Der Weiterbetrieb moderner Bestandskraftwerke ist um 600 Millionen Euro günstiger als der Bau neuer Kraftwerke.
  • Innerhalb eines Neubauszenarios fallen die Stromerzeugungskosten im Jahr 2050 bei Nutzung dieser Bestandskraftwerke um insgesamt 24 Milliarden Euro niedriger aus.

Zu Spitzenzeiten benötigen wir in Deutschland circa 80 GW (Spitzenlast). Dieser Wert definiert, welche Menge an Strom sicher zur Verfügung stehen muss, damit wir keine Ausfälle zu befürchten haben. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass wir im Jahr 2020 eine Lücke von 8 GW haben werden, was 8 Großkraftwerken entspricht. Mit der Zeit wird diese Lücke wachsen:

  • im Jahr 2025 schon auf 19 GW
  • 2030 bereits auf 27 GW

Das sind keine guten Aussichten, und es schreit nach Lösungen –  schnell umsetzbaren.

Für den Fall, dass …

Kuntschar-Holzgaskraftwerke sind wie gemacht für den Fall der Fälle. Sie sind kompakt genug für einen flexiblen Einsatz und stark genug, um in Spitzenzeiten, in denen viel Strom benötigt wird, „Holzgas“ zu geben: das Biogas, aus dem der Strom erzeugt wird. Mit einem Holzgaskraftwerk ist Unabhängigkeit möglich. Gerade in der Energiewende sind diese Lösungen von großer Bedeutung. Sie entsprechen unter anderem dem Trend der Bioenergiedörfer. Immer mehr Gemeinden schließen sich zusammen und kümmern sich selbst um Strom und Wärme – wie in Heubach.

Empfehlung:

Wir wissen nicht, was Ihnen Ihr Energieberater empfiehlt. Wir empfehlen den Einsatz von Kuntschar-Holzgaskraftwerken.

Autor: Frank Facius
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