Als Gärrest wird der feste Rückstand bezeichnet, der bei der Vergärung von Biomasse in einer Biogasanlage zurückbleibt. Diese Gärreste als Dünger eingesetzt, sind in Verruf geraten. Naturschützer haben den Verdacht geäußert, dass die Düngung mit Gärresten aus Biogasanlagen bedrohliche Krankheitskeime in die Umwelt bringen sowie das Grundwasser mit Nitrat belasten. Gärreste fallen nun einmal an, also haben wir gehandelt und für kohlenstoffhaltige Materialien, hierunter fallen auch Gärreste, unsere Anlage entwickelt. Unsere Anlage gewinnt aus den Gärresten ein motortaugliches Gas und reduziert die Gärreste um ca. 2/3. Der Reststoff kann jetzt als krankheitsfreier Dünger eingesetzt werden. Aufgrund der Maisdeckelung durch das EEG 2017 müssen Anlagenbetreiber Substratalternativen nutzen. Diese bringen aber weniger Gasertrag als nachwachsende Rohstoffe. Da wir in unserer Anlage diese Reststoffe zur Gasgewinnung nutzen, bleibt die Wirtschaftlichkeit erhalten und eine aufwendige Lagerhaltung der Gärreste entfällt.

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