Oder wie man weitere Schäden
in Tschernobyl verhindern will.

26 Jahre ist es her, dass in Tschernobyl ein Atomkraftwerk explodierte. Die Strahlen sind noch immer tödlich und fordern zum Handeln auf: Eine Schutzhülle soll die Strahlen für eine sehr lange Zeit binden.

Zurzeit sind rund 1 500 Menschen damit beschäftigt, diese Schutzhülle in Tschernobyl über dem Atomkraftwerk zu installieren. In Fachkreisen hat sich der Begriff „Sarkophag“ etabliert und meint damit eine gigantische Menge Stahl. Aktuell sind 5 000 Tonnen davon bereits fertig. Das ist nur ein Anfang, denn am Ende sollen es rund 29 000 Tonnen sein. Der „Sarkophag“ wird eine Breite von 215 Metern haben, ca. 164 Meter lang und 110 Meter hoch sein.

Eigens für dieses Vorhaben wurde 1997 der »Chernobyl Shelter Fund« gegründet. Mit Spenden von über 40 Staaten wird dieser Stahlsarg finanziert. Bisher rechnet man mit Kosten von bis zu 1,54 Milliarden Euro. Da es bisher keinerlei Erfahrungen im Bau eines solchen Gebildes gibt, kann dieser Betrag noch wachsen.

Die Zeit drängt

Schon kurz nach dem Unglück am 26. April 1986 wurde unter großen Opfern eine Schutzhülle um das Atomkraftwerk gebaut. Dass diese Maßnahme keine Lösung für die Ewigkeit wäre, war schon damals allen Beteiligten klar. Umso tragischer ist es, dass es so lange gedauert hat, eine bessere Lösung zu finden. Damals wurde die Aussage getroffen, der Schutzmantel halte bis 2016. Es darf nicht vergessen werden, dass auch diese Zahl letztlich nur eine Schätzung war – schließlich gab es keine Erfahrungswerte. Die Planung der aktuellen Arbeiten sieht vor, dass bis 2015 alles unter dem Stahlmantel versteckt sein soll – hoffen wir einfach, dass man sich mit 2016 nicht verrechnet hat!

Energiewende ist wichtig

In diesem Sinne – mit Blick auf Tschernobyl und Fukushima – sind wir glücklich mit der Entscheidung der Bundesregierung, die Atomkraftwerke in Deutschland abzuschalten. Umso unverständlicher ist es, wie hartnäckig sich anderenorts noch immer Menschen finden, die »pro Atomkraftwerk« eingestellt sind. Betreiber stellen ihre Atomkraftwerke weltweit gern als sicher dar. Dessen darf man sich nicht sicher sein. Branchenkenner haben oft genug darauf hingewiesen und gemahnt, dass Beteuerungen kein Garant für Sicherheit sind. Ihre unabhängigen Untersuchungen kommen viel zu oft zu ganz anderen Ergebnissen.

Tschernobyl war 400-mal stärker als Hiroshima

Die Strahlung in Tschernobyl war 400-mal stärker als die Bombe, die im Zweiten Weltkrieg auf Hiroshima fiel. Eine radioaktive Wolke zog damals über weite Teile Europas und hinterließ ihre Spuren. Noch immer ist nicht klar, wie viele Opfer es insgesamt sind. Die schlimmsten Schätzungen gehen von 1,44 Millionen Menschen weltweit aus – und das bei nur einem Atomkraftwerk! Egal, was sogenannte Experten behaupten: Ein Garantie dafür, dass uns das nicht passieren kann, gibt es nicht.

Deshalb:
Kuntschars Holzgaskraftwerke lassen
die Umwelt von selbst strahlen.

Autor: Frank Facius
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