Das Blut unserer Zeit ist die Energie, die wir Strom nennen. Diese Energie wird aus den Ressourcen dieser Welt gewonnen. Das Thema Energiegewinnung hat einen Stellenwert bekommen, wie sonst nur noch der Umweltschutz, und beides ist eng miteinander verzahnt. Denn es ist die Umwelt, die uns diese Ressourcen gibt. In ihr leben wir und so wie es aussieht, tragen wir auch die Verantwortung dafür. „WIR“, dass sind alle Menschen, und nicht nur die Unternehmen der Industrie oder die Politiker dieser Welt. Aber wer wüsste das nicht?

© Florian Gerlach (Nawaro)
Holzhackschnitzel gibt es vielen Varianten

Als ein Unternehmen der Energiewirtschaft werden wir täglich damit konfrontiert. Unsere Arbeit ist die Entwicklung einer Technologie, die sich damit beschäftigt, einen der wichtigsten Rohstoffe dieser Welt so effektiv wie möglich zu nutzen: das Holz. Mit unserer Technologie schonen wir die Umwelt – unseren Lebensraum. Tatsache ist: Nur das effektive Nutzen von Rohstoffen von Anfang an schont unseren Planeten langfristig. Ein Beispiel möchten wir mit unserem System sein. An ihm zeigen wir, wie effektiv man aus Holz Strom und Wärme gewinnen kann. Während Holz in vielen Kraftwerken relativ ineffektiv „verbrannt“ und das Potenzial nicht völlig ausgeschöpft wird, zeigen wir, dass es anders geht: mit Holzgas.

 

Um zu zeigen, wie effektiv Holzgas Anlagen mit dem Rohstoff Holz umgehen, haben wir nach einem Vergleich gesucht – vergeblich. Denn ein Kuntschar-Holzgassystem lässt sich nicht mit anderen auf dem Markt befindlichen, Kraftwerken vergleichen. Und deshalb tun wir mal „so als ob“ und bedienen uns eines Biomassekraftwerks aus der Schweiz. Es ist erst seit letztem Jahr in Betrieb und somit technisch aktuell. http://www.bkoag.ch/BKO/Anlage.aspx

Wasser wird erhitzt und der Dampf zum Betrieb von Turbinen genutzt.

Um eine Leistung von 2,6 MW zu produzieren, werden 30.000 t Hackschnitzel aus unbelastetem Holz benötigt. 25 Kuntschar-Holzgassysteme benötigen für 3 MW stattdessen nur 21.000 t. Das ist ein gutes Drittel weniger Holz. Aber genug von Vergleichen, die im Grunde wenig aussagen. Denn viel wichtiger ist einfach der Grundgedanke von Holzgas: Effizienz. Unsere Holzgastechnologie wird diesem Anspruch gerecht. Holz, und das betonen wir so oft es geht, ist viel zu wertvoll, um es zu verheizen. Wir sind es der Natur schuldig, mit ihren Ressourcen vernünftig umzugehen.

Es ist kein Geheimnis mehr: BIOGAS wird überwiegend aus Anlagen gewonnen, die mit MAIS arbeiten. Mais, der eigenst zu diesem Zweck angebaut wird. Über die Folgen dieser Methoden wurde schon genug berichtet. Wir müssen keine Flächen anlegen, um Holz für energetische Zwecke zu nutzen – wir nehmen niemandem etwas weg, das nicht schon vorhanden ist. Es gibt genug Abfallholz in den Forsten, die zu Hackschnitzeln verarbeitet werden können und zur energetischen Nutzung hervorragend geeignet sind.Nicht unerwähnt soll auch die CO2- Einsparung sein: Mit einem Holzgassystem von Kuntschar ersparen wir der Umwelt jährlich ca. 500 t.

Das Holz schneller verbrennt als das es nachwächst, ist eine Binsenweisheit. Denn es ist offensichtlich. Man muss kein Experte sein, um das zu verstehen. Aber man muss sich schon auskennen in der Welt der Energieproduktion, um Zusammenhänge zu verstehen. Wir kommen um die Energieerzeugung nicht herum. Wenn wir uns also mit der Erzeugung von Energie beschäftigen, dann mit Konzepten und Lösungen, die unsere Umwelt schonen. Holzgas, wir können uns da nur wiederholen, ist ein solches Konzept. Oder möchte jemand Atomkraft- oder Braunkohlekraftwerke?

Wir denken, dass wir mit unserer umweltfreundlichen Technologie der Holzvergasung einen sehr guten und geraden Weg gehen, um mit dem wertvollem Rohstoff Holz umzugehen. Die gegenwärtigen Umstände unserer Zeit fordern uns auf, die Güter, die wir zur Verwaltung haben, mit Weitsicht einzusetzen. Auch nachfolgende Generationen brauchen Lebensraum. Wir sind überzeugt, dass wir auf unsere Weise das Richtige tun.

Autor: Frank Facius
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