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Arbeitsweise

Der im Reduktion-Holzvergaser eingesetzte Vergaserbrennstoff aus Holzhackgut, mit einer max. Feuchte von 15 % und einer Stückgröße von 30-70 mm, wird über einen Beschickungsförderer in den Vergaserraum eingebracht. Über die einzelnen Reaktionszonen -Trocknung-Zersetzung (Pyrolyse)-Oxidation-Verbrennung (Vergasung) des Holzes erfolgt der Verlauf drucklos im Gleichstrom. Die Eindüsung von Luft-Sauerstoff als Vergasungsmittel (unterstöchiometrische Vergasung) wird kontinuierlich überwacht.
Die bei der Verbrennung des Hackgutes mit Luftsauerstoff entstehenden Oxidationsprodukte (CO2 und H2O) werden in der glühenden Holzkohle (Reaktionszone) in ihre chemischen Bestandteile Wasserstoff (H2), Methan (CH4) und Kohlenmonoxid (CO) umgewandelt. Ein Teil des Wassers zersetzt sich in Wasserstoff (H2) und Sauerstoff (O2), der mit dem Kohlenstoff der Holzkohle sofort eine Verbindung zu Kohlenmonoxid (CO) eingeht.

Alle diese komplexen, chemischen Reaktionen verlaufen unter Zuführung von Energie (exothermer Prozess) zum Teil gleichzeitig oder nacheinander, bis sich das Boudouardische Gleichgewicht für CO2/CO und für die Wassergasbildung H2/CO einstellt (endothermer Prozess)

Das hierbei erzeugte Holzgas ist ein Schwachgas mit niedrigem Heizwert (1,4 – 1,6 kWh/Nm3 ), und wird in einem Gasmotor direkt zum Antrieb eines Generators verbrannt. Der erzeugte Strom wird ins öffentliche Netz eingespeist, die Wärme sinnvoll genutzt.