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29.11.2011

Europa zu Gast in Ippinghausen

Energie ist überall In den vergangenen Wochen, gaben sich Gäste aus ganz Europa im Wolfhager Land die sprichwörtliche Klinke in die Hand. Der besondere Energieweg der nordhessischen Kommune ist längst über die Grenzen hinaus bekannt. Neben der Stadt, den Stadtwerken und weiteren im Energiesektor beheimateten Unternehmen und Einrichtungen, steht das Ippinghäuser Unternehmen Kuntschar Energieerzeugung GmbH für eine ganz besondere Umsetzungsform des Energieweges.

 

Fast märchenhaft mag es den Energielaien erscheinen, wenn das Unternehmen von der Umwandlung von Holz zu Strom spricht. Holzgas lautet das Zauberwort und die direkte Verbrennung in einem speziell dafür gebauten Blockheizkraftwerk auf Basis eines mehrere Hundert-PS starken Otto-Motor. „Bis zu 150 Kilowatt elektrischer Leistung liefern unsere Anlagen im Dauerbetrieb in die jeweilige örtlichen Stromnetze“, so Mitentwickler und Diplom-Ingenieur Robert Alheid.

Den Anfang der europäischen Woche im Hause Kuntschar machte eine Interessentengruppe aus Kroatien. Neben einem ersten Kennenlernen, ging es auch schon ganz konkret um Anwendungsmöglichkeiten, wie etwa die Holzrestnutzung aus der Palettenindustrie.

Gemeinsam mit dem Genesis Projektleiter Kurt Winde (re) ließen sich Zoran Fabris, Igor Neseric und Robert Stoijkovic das Kuntschar-Holzgassystem von Dipl. Ing. Robert Alheid (li) näher bringen. Auch in den Balkanländern ist Energiegewinnung aus nachwachsenden Rohstoffen ein Thema. Holz ist ein begehrter Rohstoff. Nicht zuletzt deshalb ist das Interesse an der bestmöglichen Nutzung in diesen Ländern sehr hoch.

Im Anschluss eroberte eine finnische Besuchergruppe, bestehend aus Landwirten und Energieberatern, die Kuntschar-Produktionshallen. Die 30-köpfige Fachgruppe nahm viele Eindrücke mit in Ihre Heimat und, so versicherte man, es werden nicht die letzten Anknüpfungspunkte zwischen Finnland und der Firma Kuntschar Energieerzeugung sein.

Die 30-köpfige finnische Gruppe um ihren Leiter und Energieberater Frederik Ek konnte sich am 16. November 2011 ein umfangreiches Bild über die Nutzung von Holz als Stromquelle machen. Nicht dass es in Finnland nicht bekannt wäre, dass man mit Holz etwa auch Autos antreiben kann, aber die durchaus industriell zu nennende Umsetzung dieser Technik mittels eines Kuntschar-Reduktionsvergaser ist ein Weg, der für die Gäste nicht uninteressant war. Mit dem Wissen in Finnland riesige Holzmengen als Quelle nutzen zu können und einem sehr postiven Bild von Technik, Entwicklung und Firma konnte Robert Alheid die Gruppe zum späten Nachmittag wieder verabschieden.  Frederik Ek (Mitte), hier mit Diplom-Ingenieur Robert Alheid (rechts) lässt sich die Qualität der genutzten Holzhackschnitzel zeigen. Als Fotomodel war am 16. November 2011 neben der Kuntschar Holzgasanlage auch der Rohstoff selbst gern gesehenes Motiv.

Den Abschluss der europäischen Woche machte eine Delegation aus Rumänien. Auf Einladung von Dr. Walter Lübcke (Regierungspräsident) kamen Vertreter des Partnerlandkreise Bistrita-Nasaud. Begleitet vom Kreispressesprecher Harald Kühlborn und Geschäftsführer des internationalen Bildungs- und Sozialwerk Prof. Heinrich Schnatmann, ließen sich Bürgermeister Vasile Laba sowie Präfekt Christian Florian zusammen mit ihren Kollegen über die Stromerzeugung aus Holz informieren. Kuntschar-Mitarbeiter Robert Alheid gab Einblicke in Technik und Möglichkeiten. Auch Wolfhagens Bürgermeister Reinhard Schaake, schaute kurz vorbei und begrüßte die Besucher auf dem Wolfhager Energieweg. „Nicht nur für unsere eigene Region sind Unternehmen wie Kuntschar wichtig. Ich freue mich, dass das Unternehmen auch international Anklang findet“, so Schaake.