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Biomasse des Reduktionsvergasers

Funktion

Die kontinuierliche Beschickung des Hackgut wird über einen hydraulisch bewegten Stocker Kolben leistungsabhängig – konditioniert in den Vergaser gefördert. Die Brennstoffmenge wird über eine automatische Füllstandsmessung eingestellt.

Der Start des Holzvergasers erfolgt mit einer automatischen Zündung. Beim Anfahren, Abfahren und Störbetrieb übernimmt der Holzvergaser die Funktion der Verbrennung (überstöchiometrische primäre und sekundäre Sauerstoff – Luftzuführung)

Hierbei wird das Holz - Hackgut mit Luftüberschuss zur Energiegewinnung überstöchiometrisch – wie bei einer Hackgutfeuerungsanlage - verbrannt, wobei anfangs die entstehenden – bekannten Oxidationsprodukte (CO2, H2O – Wasserdampf, etc.) nach Passieren einer Zyklon-Hochtemperatur-Gasreinigung in die gemeinsame Abgasleitung des MHKW`s – ins Freie abgeleitet werden, bis die Vergasertemperatur erreicht ist.

Nach Erreichen der Betriebstemperatur im Reaktor beginnt die Funktion der Reduktion – Vergasung. Hierbei schaltet sich der Abgasventilator ab und das Motorventil schließt sich. Gleichzeitig öffnet sich das Motorventil zur Saugleitung des betriebsbereiten MHKW – Gasmotors und entnimmt zum Starten das im Vergaser anstehende Holzgas, das unterstöchiometrisch – kontinuierlich im Reduktionsverfahren erzeugt wird.

Der Gasmotor, der zu 100 % mit Holzgas gestartet und betrieben wird, saugt das Holzgas kontinuierlich vom Vergaser für die Verbrennung ab.

Nach Synchronisierung des Generators mit dem öffentlichen Stromnetz wird der Gas-Motor nach Erreichen der Betriebstemperatur auf die vorgegebene Leistung hochgefahren.