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Biomasse des Reduktionsvergasers

Utopie oder Chance?

In der Bundesrepublik Deutschland fallen in der Landwirtschaft und in der holz- und lebensmittelverarbeitenden Industrie Jahr für Jahr große Mengen organischer Reststoffe an, mit deren Energieinhalt bis zu 35% der derzeit eingesetzten fossilen Brennstoffe substituiert werden könnte. Da die TA Siedlungsabfall ab 2005 die Deponierung kohlenstoffhaltiger Brennstoffe verbietet, müssen gerade kleine und mittlere Unternehmen der holz- und lebensmittelverarbeitenden Industrie in den kommenden Jahren mit erheblichen Mehrkosten für die Entsorgung dieser Reststoffen rechnen.

Durch die energetische Nutzung dieser Reststoffe könnten diese Unternehmen Kosten für Entsorgung, Wärmeerzeugung und Strom reduzieren. Die Reststoffe fallen meist dezentral in kleinen Mengen an und bieten sich daher vor allem für die thermische Vergasung in dezentralen Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung an.

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